Deine Fragen, meine Erfahrung, seine Antworten.
Viele meiner Kundinnen interessieren sich für eine Facelift-OP und möchten mehr darüber wissen. Deswegen habe ich einen TOP-Experten auf diesem Gebiet interviewt: MUDr. Tomas Ventruba, Ph.D. Er ist bekannt für seine innovativen Techniken und natürlichen Ergebnisse. Im Gespräch verrät er alles über den Eingriff, wie er arbeitet und worauf man bei einer Planung einer GesichtsOP achten sollte.
Paula: Erzähl bitte meinen Followern kurz etwas über dich, Thomas! 😊
Dr. Ventruba: Klar, gerne. Ich bin Tomas Ventruba, ästhetischer Chirurg, und arbeite in meiner eigenen Klinik, der „V-Clinic“. Die Klinik habe ich nach dem ersten Buchstaben meines Vornamens benannt. Wir bieten alle Arten von Schönheitsoperationen an, aber mein Hauptfokus liegt auf der ästhetischen Gesichtschirurgie. Seit vielen Jahren spezialisiere ich mich auf verschiedene Arten von Facelifts.
Paula: Es gibt heutzutage viele Arten von Facelift. Hast du eine “Lieblings-Technik”?
Dr. Ventruba: Es gibt tatsächlich sehr viele verschiedene Techniken. Meine Standardtechnik ist das Extended Deep Plane Facelift. Darüber hinaus habe ich eine eigene Methode entwickelt, das sogenannte V-lift. Es basiert auf der Technik des extended deep plane Facelifts. Man kann das V-lift unter Lokalanästhesie, im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose durchführen. Das Ergebnis ist individuell, aber es hält in der Regel mehrere Jahre.
Paula: Wie berücksichtigst du individuelle Gesichtsmerkmale bei der Planung eines Facelifts?
Dr. Ventruba: Jedes Gesicht ist einzigartig. Wenn jemand mehr Fettgewebe hat, kombiniere ich das Facelift beispielsweise mit einer Fettgewebe-Entfernung. Bei starker Erschlaffung im Gesicht füge ich oft einen Deep Necklift hinzu, bei dem ich auch eine Platysmaplastik durchführen kann. Oder wenn eine Kundin tiefe Nasolabialfalten hat, lockere ich diese zuerst. Es gibt keine “Schablone”, die Vorgehensweise ist bei jeder Kundin individuell.
Paula: Wie lange dauert der Eingriff und ist eine Vollnarkose notwendig?
Dr. Ventruba: Die OP dauert etwa 2 bis 2,5 Stunden. Wenn sie mit anderen Eingriffen kombiniert wird, kann es etwas länger dauern. Ich operiere nie in Vollnarkose, sondern nur unter Lokalanästhesie oder kombiniert mit Sedierung (Dämmerschlaf).
Paula: Wie siehst du das Verhältnis von Nutzen und Risiko eines Facelifts? Und gibt es ein „bestes Alter“ dafür?
Dr. Ventruba: Natürlich gibt es Risikogruppen, zum Beispiel bei Kundinnen, die Blutverdünner nehmen oder an Systemkrankheiten leiden. Das muss man immer berücksichtigen. Es gibt auch Fälle, in denen wir nicht operieren. Was das Alter betrifft: Es gibt kein „bestes“ Alter. Meine jüngste Facelift-Patientin war 28, die älteste 84. Das Alter spielt keine große Rolle. Ideal ist es jedoch, den Eingriff rechtzeitig durchzuführen, also nicht erst, wenn die Haut stark erschlafft ist. Die Altersgruppe zwischen 40 und 45 Jahren ist oft optimal.
Paula: Was sind die größten Herausforderungen bei Facelifts?
Dr. Ventruba: Ich liebe komplexe Veränderungen, auch bei Männern. Besonders spannend finde ich Kombi-Eingriffe: Facelift in Kombination mit Necklift, Augenlidkorrektur, Browlift oder Liplift, ergänzt durch nicht-invasive Behandlungen wie Radiofrequenz, Plasmatherapie oder Lipofilling.
Paula: Viele versuchen, ein Facelift hinauszuzögern. Macht das Sinn? Und kann man nur einmal im Leben ein Facelift machen?
Dr. Ventruba: Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn, den Eingriff hinauszuzögern. Facelifts sollten eher als Vorsorgemaßnahme betrachtet werden. Wenn man zu lange wartet, wird der Eingriff schwieriger und das Ergebnis wirkt weniger natürlich. Und ja, man kann ein Facelift wiederholen – ein- oder zweimal ist durchaus möglich.
Paula: Wie oft sind Revisionseingriffe nach einem Facelift notwendig?
Dr. Ventruba: Es gibt zwei Arten von Revisionseingriffen. Die akute Revision erfolgt bei Nachblutungen, bei denen sofort gehandelt werden muss. Die zweite Art ist die Hämatom-Revision, bei der ein Bluterguss entfernt werden muss. Solche Eingriffe sind jedoch selten, weniger als 1 % meiner Fälle betrifft das.
Paula: Gibt es No-Gos bei Facelifts?
Dr. Ventruba: Ja, schlecht informierte Kundinnen oder Kundinnen mit unrealistischen Erwartungen. Deshalb lege ich großen Wert darauf, im Vorfeld umfassend über die OP und den gesamten Prozess aufzuklären.
Paula: Welche Trends siehst du in der Zukunft?
Dr. Ventruba: Der Trend geht zu Eingriffen mit unsichtbaren Narben, schnellerer Rückkehr in den Alltag und kürzeren Heilungszeiten. Ich kann mir vorstellen, dass Facelifts in Zukunft komplett endoskopisch durchgeführt werden, kombiniert mit nicht-invasiven Behandlungen.
Paula: Gibt es etwas, das du besonders wichtig findest und noch erwähnen möchtest?
Dr. Ventruba: Bildung ist der Schlüssel. Die Schönheitschirurgie entwickelt sich ständig weiter. Wir müssen immer auf dem neuesten Stand bleiben und wissen, wie wir unsere Methoden, Materialien oder die postoperative Pflege verbessern können.
Meine persönliche Erfahrung und Unterstützung für dich:
Ich arbeite bereits seit vielen Jahren sehr eng mit Dr. Tomas Ventruba zusammen und habe volles Vertrauen in seine OP-Techniken und Vorgehensweisen und auch in sein hochprofessionelles Team – so wie er volles Vertrauen in meine Fähigkeiten hat, die deutschsprachige Klientel kompetent zu beraten und betreuen. Wenn du mehr über das Facelift erfahren möchtest oder eine persönliche Beratung suchst, stehe ich dir gerne zur Verfügung. Ich begleite dich mit meiner Fachkompetenz durch den gesamten Prozess – von der Beratung über die Planung bis hin zum OP-Tag. Während der Heilungsphase stehe ich dir auch zur Seite. Ich bin für dich da, um sicherzustellen, dass alles reibungslos und nach deinen Wünschen abläuft.
Deine Paula
PS: Melde dich gerne bei mir, wenn du Fragen hast oder einen Beratungstermin vereinbaren möchtest!
