Mein erstes Mal im OP-Saal
18. 7. 2024

Paula´s Beichte über Neugier, Angst und überwältigende Emotionen

November 2020. Meine 79. Kundin. Ihr Name war Erika. Sie hat ein SMAS-Facelift inklusive Korrektur der oberen Augenlider gebucht. Für mich begann der Tag wie jeder andere. Ich erzählte Erika alles, was sie vor dem Eingriff wissen musste, gab ihr Informationen zur Heilungsphase und wir erledigten gemeinsam die Bürokratie.

Und dann geschah es. Völlig unerwartet sagte der Arzt zu mir: „Zieh dich um und komm mit uns in den OP-Saal. Schau dir genau an, wie der Eingriff durchgeführt wird.“

Ich war völlig unvorbereitet. Ich bin keine Ärztin, keine Krankenschwester, keine Medizinerin. Und plötzlich sollte ich in den OP-Saal!

Ich glaube, der Doc. konnte sich kaum vorstellen, welche Flut an Emotionen mich in diesem Augenblick überwältigte! Alle waren cool drauf, außer mir: der Arzt, die Anästhesistin, die Krankenschwestern. Sogar Erika, die auf dem OP-Tisch lag, war wesentlich entspannter als ich.

Ich war unheimlich neugierig auf den Ablauf der OP und gleichzeitig hatte ich eine riesige Angst, dass ich es nicht schaffe – dass ich im OP-Saal umkippe. 😀

Glücklicherweise war meine Neugier größer als meine Angst, mich völlig inkompetent aufzuführen. Und dann… stand ich einfach da. Am OP-Tisch. Als Zuschauerin. Und ich stellte fest, dass vieles ganz anders ablief, als ich es mir vorgestellt hatte. Gar nicht so viel Blut, gar nicht so ein „Drama“, wie ich es mir vorher ausgemalt hatte.

Nach ein paar Minuten war meine Nervosität verschwunden und ich stellte dem Doc. viele Fragen über jeden Arbeitsschritt, die für ihn selbstverständlich, für mich aber völlig neu waren.

 Je mehr sich der Eingriff dem Ende näherte, desto begeisterter war ich. Ja, ich gebe offen zu, ich war auch richtig stolz auf mich, dass ich nicht umgekippt bin.

Später habe ich mir noch viele OPs angesehen: Facelifts, Augenlidkorrekturen, Brustoperationen, Oberarmstraffungen, Fettabsaugungen.

Heute gehe ich ganz gelassen in den OP-Saal. Aber ein Gedanke von damals kommt immer wieder: Wenn ich mir so viele Sorgen gemacht habe, obwohl ich nur zugesehen habe, wie muss es wohl der Patientin auf dem OP-Tisch gehen? Wenn ich so große Angst hatte, obwohl es gar nicht um meinen Körper ging, wie viele Gedanken muss sich wohl die Kundin machen, die sich unters Messer legt und kaum die Kontrolle hat, was in den nächsten Minuten passiert?

Also JA, falls du dir Sorgen machst, kann ich das sehr gut nachempfinden! 

Warum ich das alles heute beichte? Weil ich will, dass du verstehst, dass es völlig normal und nachvollziehbar ist, sich Sorgen zu machen. 

Aber du bist in den besten Händen. Du bekommst die beste Fachberatung, den besten Arzt, das beste Team.

Deine Paula

PS: Wenn du noch Fragen oder Bedenken hast, melde dich jederzeit bei mir. Ich hab inzwischen umfangreiches Insider-Wissen und ich bin hier, um dich zu unterstützen und sicherzustellen, dass du dich wohl und sicher fühlst. Ich stehe dir zur Seite!

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